Leistungsfähige, flächendeckend schnelle Internetanschlüsse – vorzugsweise auf Basis reiner Glasfaser – schaffen die Grundlage für die Digitalisierung – und damit für die gleichberechtigte (digitale) Teilhabe von Menschen in Stadt und Land, in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern. Aus diesem Grund engagiert sich der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) mit seiner Expertise im Internet Governance Forum (IGF), das vom heutigen Montag (25. November) bis zum kommenden Freitag (29. November) in Berlin zu seiner 14. Jahrestagung zusammenkommt.

Das IGF wurde im Jahr 2006 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen. Vorrangiges Ziel ist es, den gleichberechtigten und konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Interessenvertretern zu fördern und die Diskussion in den relevanten Entscheidungsgremien auf nationaler und internationaler Ebene mit zu beeinflussen. Die Delegierten befassen sich unter anderem mit den aufkommenden Chancen und Herausforderungen des Internets und analysieren Möglichkeiten, wie künftig das volle Potenzial des Internets ausgeschöpft werden kann.

Der BREKO wird auf der diesjährigen Tagung von Präsident Norbert Westfal (Sprecher der Geschäftsführung, EWE TEL) vertreten. „Wir engagieren uns durch den Glasfaserausbau und die Glasfaseranbindung von Mobilfunkstandorten für die nachhaltige digitale Entwicklung und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“, erläutert Westfal. „Das Internet verbindet Menschen weltweit und ermöglicht überhaupt erst die digitale Teilhabe – sei es, dass Menschen mit Familienangehörigen in Kontakt bleiben können, mobilitätseingeschränkte Menschen die Möglichkeit erhalten, am sozialen Leben teilzunehmen oder Telemedizin Behandlungen bzw. medizinische Basisversorgung auch in abgelegenen Gebieten möglich macht. Die fast 200 Netzbetreiber des BREKO bauen Glasfaser hierzulande schon heute bewusst auch in Regionen aus, in denen es sich für große, europa- oder weltweit operierende Unternehmen nicht rechnet. Damit leisten wir einen starken Beitrag für den Zusammenhalt zwischen Menschen in Stadt und Land.“

BREKO-Präsident Westfal betonte in seinem heutigen Statement auf dem IGF-Panel „Access and Infrastructure“, dass die Politik ihren Fokus auch auf die Menschen in ländlichen Gebieten legen müsse, da sich diese sonst abgehängt fühlten. Norbert Westfal: „Dabei müssen die politisch/regulatorischen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass es gelingt, zukunftssichere und hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse in Stadt und Land auszurollen.“

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