Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) hat die sechste Auflage seines BREKO Glasfaserkompass veröffentlicht. Im Zuge der konsequenten Ausrichtung des Verbands auf die zukunftssichere, reine Glasfaser („BREKO – Gemeinsam für Glasfaser“) hat sich folgerichtig auch der Name des bislang als „Breitbandkompass“ erschienenen Kompendiums verändert.

Das zentrale Motto des neuen BREKO Glasfaserkompass lautet: „Breitband-Mittelalter beenden – digitale Zukunft gestalten“. Denn der flächendeckende Ausbau mit der leistungsfähigsten und zukunftssichersten digitalen Infrastruktur – der reinen Glasfaser – ist eine der zentralen Herausforderungen, vor denen unser Land in den kommenden Jahren steht.

Die aktuelle Fassung der mit mehr als 160 Seiten noch einmal deutlich gewachsenen Ausgabe stellt nicht nur die vielfältigen Glasfaser-Ausbauprojekte der mehr als 170 Netzbetreiber des BREKO dar, sondern liefert dem Leser auch spannende und informative Fachbeiträge sowie aktuelle Zahlen, Daten und Fakten rund um den Glasfaserausbau in Deutschland.

Darüber hinaus kommen die für das Thema Breitband fachlich zuständigen Minister nahezu aller deutschen Bundesländer sowie weitere hochrangige Politiker wie EU-Digital-Kommissarin Mariya Gabriel, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer oder der bayerische Staatsminister Markus Söder zu Wort. Nicht zuletzt beziehen Präsidium und Vorstand des BREKO Stellung zur aktuellen Lage in puncto Glasfaserausbau in Deutschland.

Den neuen BREKO Glasfaserkompass 2018/2019 gibt es in gedruckter sowie in digitaler Form. Auf der BREKO-Website kann er unter www.brekoverband.de darüber hinaus im bekannten PDF-Format unkompliziert heruntergeladen werden.

Eine wichtige, aktuelle Zahl aus dem neuen BREKO Glasfaserkompass 2018 / 2019: Mehr als 82 Prozent des Ausbaus mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude (FTTB) oder bis direkt in die Wohnung (FTTH) erfolgen derzeit (Stand: Mitte 2017) durch die alternativen Netzbetreiber. Im Jahr 2020 sollen allein rund 5 Millionen Haushalte und Unternehmen über direkte, eigenwirtschaftlich errichtete Glasfaseranschlüsse der BREKO-Netzbetreiber versorgt werden können – derzeit sind es rund 1,5 Millionen FTTB-/FTTH-Anschlüsse der BREKO-Carrier. Da sich die Dynamik des Glasfaserausbaus in den kommenden Jahren stark erhöhen wird und nur noch Investitionen in reine Glasfaser zukunftssichere Geschäftsmodelle darstellen werden, rechnet der BREKO bis zum Jahr 2025 mit rund 28 Millionen von den deutschen Wettbewerbern mit direkten Glasfaseranschlüssen versorgten Haushalten.

„Deutschland braucht flächendeckend Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude – und dazu werden die BREKO-Netzbetreiber einen wesentlichen Beitrag leisten!“, unterstreicht BREKO-Präsident Norbert Westfal. Das gilt insbesondere für die deutsche Wirtschaft: Denn Glasfaseranschlüsse bis in alle Unternehmen Deutschlands sichern vorhandene und schaffen das Potenzial für neue Arbeitsplätze.

BREKO-Vizepräsident Dr. Jürgen Hernichel betont daher: „Um den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftssicher zu machen, müssen Industrie, Mittelstand und alle Gewerbekunden schnellstmöglich mit mindestens 1 GBit/s ans Glasfasernetz angebunden werden – und zwar symmetrisch.“

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