Immer erreichbar und informiert durch Assistentinnen, Chatbots, Social Media & Co. – Wie geht es weiter und mit welchen Auswirkungen für Gesellschaft und Wirtschaft?

Die Breitband-Penetration und die Internetnutzung nehmen ununterbrochen weiter zu – und neben Entertainment und Transaktionen verändern sich vor allem Kommunikation und Informationsbeschaffung dramatisch. Das gilt für Konsumenten genauso wie für Unternehmen: Letztere arbeiten und kommunizieren inzwischen überwiegend „always-on“ und bei den Konsumenten erfolgt selbst die Kommunikation älterer Menschen immer häufiger per Messaging oder Social Media. Aber: Wie kann das weitergehen und welche Implikationen hat das?

Wenn man denn will, kann man zwar mit E-Mails in klassischer Art und Weise kommunizieren – länglich, formvollendet und mit ordentlichen Anlagen, aber immer mehr geht das im Telegramm-Stil – mit Stichworten, Abkürzungen oder gar vielen Fehlern. Bei den auf die E-Mail folgenden Kommunikationskanälen ist eher nur letzteres möglich und auch üblich. Ob als Massenkommunikationsmittel oder als bilaterale Kommunikation – mit den neuen Technologien und Diensten verändern sich auch die Nutzungsgewohnheiten und die darauf aufbauenden Prozesse in Gesellschaft und Wirtschaft massiv – und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Obwohl es vielen Nutzern selbstverständlich erscheint – die Veränderungen in der Kommunikation werden gravierendere Umbauten zur Folge haben als Viele denken: Es ändern sich nicht nur die genutzten Technologien, insbesondere die Endgeräte, die vielfach die Antreiber der Veränderungen sind, sondern die genutzten Dienste, Prozesse und Plattformen, Werbung, Marketing und Vertrieb. Doch was kommt nach SMS, nach Google oder Bing, nach Facebook, Whatsapp und Twitter, Instagram oder Snapchat:

Wenn denn die Kommunikation immer staccato-artiger wird, wie viel produktiven Sinngehalt wird sie dann noch haben?
Ist die Kurz-Kommunikation per Phrasen prädestiniert für automatisierte Mensch-Maschinen-Kommunikation, ob im Smart Home oder im Connected Car, wie bei Nutzung der Chatbots bejubelt?
Wenn die Informationsberge immer weiterwachsen, werden Fragen dann nach Vorselektion mit einer einzigen Antwort durch sog. intelligente Assistentinnen beantwortet?
Und nicht zuletzt: Werden dann immer häufiger die Dinge aus dem Internet-der Dinge direkt miteinander kommunizieren und uns kommunikationsmäßig einfach links liegen lassen, um höhere Produktivität zu erzielen?
Diesen Fragen wollen wir uns in diesem Roundtable für Informations- und Kommunikations-Experten widmen.

Als Kooperationspartner nehmen BREKO-Mitglieder zur reduzierten Rate von 190€ (statt 260€) zzgl. MwSt. teil!

Agenda Anmeldung

 

Ort

Veranstaltungsort:   Greven Medien GmbH & Co. KG

Adresse:
Neue Weyerstraße 1-3
50676 Köln
Deutschland

  • 23. Januar 2019
    12:00 - 18:00

Kommentare sind geschlossen.

Unsere Mitglieder