Vom 23. bis 26. Mai dieses Jahres findet die Europawahl für das Europäische Parlament statt. Hierzulande werden die aus Deutschland entsandten europäischen Volksvertreter am 26. Mai gewählt.

Im Vorfeld der Europawahl bewegt den BREKO vor allem die Tatsache, dass viele Bürgerinnen und Bürger – oftmals aus eigenem Erleben – besorgt über die digitale Entwicklung und Zukunft Europas sind. Millionen von Menschen und Tausende von Unternehmen in Deutschland und ganz Europa wünschen sich schnellere und stabilere Internetleitungen. Denn wirklich schnelles Internet ist entscheidend, um im internationalen Wettbewerb bestehen und die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können.

Für den führenden deutschen Glasfaserverband, der in Brüssel seit Jahren mit einem eigenen Europabüro vertreten ist, steht fest: Mit dem bestehenden Kupfernetz und der immer weiter verlängerten Nutzung kupferbasierter Übergangstechnologien wie (Super-) Vectoring ist dies nicht möglich. Ein flächendeckender Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser bis mindestens in die Gebäude ist die unverzichtbare Voraussetzung für weiteres Wachstum und Wohlstand in Europa.

Damit Europa in puncto Digitalisierung nicht abgehängt wird, darf die Politik nicht (mehr) auf rein geschwindigkeitsorientierte Breitbandziele setzen. Stattdessen muss sie sich auf ein klares Infrastrukturziel festlegen: Europa braucht zukunftssichere Glasfaser bis in jedes Gebäude.

Um die Relevanz und Notwendigkeit dieses Glasfaser-Infrastrukturziels insbesondere den deutschen Kandidaten für das EU-Parlament ganz deutlich zu machen, hat der BREKO im Vorfeld der Europawahl eine eigene Wahlkampagne gestartet, die bereits mit dem Claim „Unsere Digitalisierung braucht Ihren Einsatz! – Für ein vernetztes, starkes und zukunftsorientierte Europa.“ ihre zentrale Botschaft unmissverständlich übermittelt.

Auf der eigens eingerichteten Aktions-Website www.wirklich-schnell.eu zeigt der BREKO in vier zentralen Punkten auf, wie Europa mit flächendeckender, reiner Glasfaser der Sprung in eine moderne und nachhaltige Gigabit-Gesellschaft gelingen kann. Die dort plakativ zusammengefassten Punkte entstammen dem Europawahlpapier des Verbands:

  • Mehr Glasfaser bis in die Gebäude bei der Umsetzung des neuen TK-Rechtsrahmens
  • Öffnung der EU-Förderprogramme für Nachfragestimulierung (Gutscheine für Gebäudeeigentümer für den Hausanschluss an zukunftssichere Glasfaser)
  • Ausrichtung der EU-Breitbandbeihilfeleitlinien auf Glasfaser bis in alle Gebäude (Förderung ausschließlich für Glasfaser bis in die Gebäude oder bis direkt zum Nutzer: FTTB/FTTH)
  • Sicherung des Wettbewerbs und der Vielfalt für die nächste Mobilfunkgeneration 5G

 

Auf einem eigenen Stimmzettel können sich die Besucher der Website für das „Digitale Abstellgleis“ auf Basis antiker Kupferleitungen oder „Lichtgeschwindigkeit“ auf Basis reiner Glasfasernetze entscheiden. Die Ergebnisse wird der BREKO nach der Europawahl veröffentlichen, damit sie von den EU-Parlamentariern bei den künftigen Weichenstellungen in puncto Breitband berücksichtigt werden können.

„Mit unserer Europawahlkampagne bauen wir auf unsere sehr positiven Erfahrungen mit diesem Format zur Bundestagswahl 2017 auf. Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Europa kämpfen wir für ein Ziel, das wir mit unserer Kampagne kurz und prägnant formulieren. Jeder Kandidat für das EU-Parlament versteht unmittelbar, worum es geht und worauf es ankommt“, erläutert BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers die Motivation des Verbands.

Das vollständige Europawahlpapier des BREKO finden Sie direkt auf www.wirklich-schnell.eu.

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