Baden-Württemberg

 

2017 haben wir uns bewusst dafür entschieden, eine BREKO-Landesgruppe in Baden-Württemberg zu gründen. Ziel war es, unsere gemeinsamen Vorstellungen des flächendeckenden Glasfaserausbaus geschlossen gegenüber der Landespolitik zu vertreten. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Gründung der Landesgruppe der richtige Schritt war. Mit politischen Formaten wie der eines parlamentarischen Frühstücks oder dem engen Austausch mit dem Innenministerium ist die BREKO-Landesgruppe zu einem wichtigen Ansprechpartner im Bereich der digitalen Infrastruktur in Baden-Württemberg geworden. Einmal im Quartal treffen sich die über 30 Mitglieder der BREKO-Landesgruppe Baden-Württemberg und informieren sich zu aktuellen Ereignissen auf Landes- und Bundesebene und laden nach Bedarf auch externe Experten ein.

 

Q&A mit Bernhard Palm, Landesgruppensprecher

BREKO: Herr Palm, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Baden-Württemberg aus?

Palm: Die BREKO-Landesgruppe Baden-Württemberg ist in ihrer Zusammensetzung sehr heterogen. Neben Stadtwerken und privatwirtschaftlich geführten Unternehmen sind in der Landesgruppe auch Tochterunternehmen von Energieversorgern und Zweckverbände vertreten. Uns eint das Ziel, mit Glasfaser allen Bewohnern Baden-Württembergs eine belastbare Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

 

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung?

Palm: Wir haben äußerst positive Rückmeldungen aus der Politik erhalten. Gerade die Vertreter der Kommunalpolitik – Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Kreisrätinnen und Kreisräte – treten an unsere Landesgruppe heran und suchen den Austausch zum Thema Glasfaserausbau. Auch mit der Politik auf Landesebene befinden wir uns immer im engen Austausch – sei es im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks oder durch die Einladung von Vertreterinnen und Vertretern des Innenministeriums zu unseren Landesgruppensitzungen.

 

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe?

Palm: Glasfaserausbau in Baden-Württemberg funktioniert anders als in Mecklenburg-Vorpommern. Die großen Leitplanken sind auf Bundesebene vorgegeben und die konkrete Ausarbeitung geschieht in den Ländern und Kommunen vor Ort. Mit der Landesgruppe haben wir die Möglichkeit, die Besonderheiten des Glasfaserausbaus in Baden-Württemberg zu besprechen und uns als aktiver Partner der Politik zu zeigen. Zudem ist es wichtig, dass durch die Heterogenität unserer Landesgruppe viele Themen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Dieser Perspektivenwechsel bringt alle weiter.

  Bayern

 

Die BREKO-Landesgruppe Bayern wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, den Glasfaserausbau in Bayern gemeinsam aktiv zu gestalten. Hierzu sehen wir uns als verlässlicher Partner der Landes- und Kommunalpolitik. Der Glasfaserausbau betrifft viele politische und wirtschaftliche Interessengruppen, daher stehen wir auch eng im Austausch mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, den Fraktionen im Landtag und Wirtschaftsverbänden. Um das Thema Glasfaserausbau voranzutreiben, gab es beispielsweise eine gemeinsame Aktion der Landesgruppe zu den Kommunalwahlen in Bayern im März 2020. Bei den Treffen der Landesgruppe, die in der Regel drei bis vier Mal im Jahr stattfinden, besprechen wir Glasfaserausbaurelevante Themen, immer mit dem Fokus auf Bayern. Zudem bieten die Landesgruppensitzungen den 30 BREKO-Mitgliedsunternehmen in Bayern des Networkings und des Austausches.

 

 

Q&A mit Alfred Rauscher, Landesgruppensprecher

BREKO: Herr Rauscher, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Bayern aus?

Rauscher: Als BREKO-Landesgruppe wollen wir den Glasfaserausbau bis mindestens in die Gebäude in Bayern maßgeblich vorantreiben. Mit dem Fokus auf dem privatwirtschaftlichen Ausbau und flankiert vom geförderten Ausbau, wollen wir zukunftssichere Glasfaseranschlüsse in alle Teile Bayerns bringen.

 

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung?

Rauscher: Der flächendeckende Glasfaserausbau bis mindestens in die Gebäude funktioniert nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Daher arbeitet die BREKO-Landesgruppe Bayern seit ihrer Gründung eng mit den politischen Entscheidungsträgern in den Kommunen und auf Landesebene zusammen. Durch die BREKO-Landesgruppe Bayern haben wir zudem auch eine Möglichkeit für die Politik geschaffen, mit ihren Anliegen direkt eine Vielzahl von regionalen und manche überregionalen Unternehmen anzusprechen.

 

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe?

Rauscher: Die BREKO-Landesgruppe Bayern ermöglicht es die in Bayern ausbauenden Mitgliedsunternehmen des BREKO Bayern-spezifische Herausforderungen beim Glasfaserausbau anzugehen. Wir haben die Möglichkeiten Themen, die für den Glasfaserausbau in Bayern wichtig sind, tiefergehen zu beleuchten und sind darüber Hinaus ein sichtbarer Ansprechpartner für die Politik. Außerdem können wir innerhalb der Landesgruppe voneinander lernen und Best-Practise-Beispiele von auch im eignen Unternehmen umsetzen.

  Hessen

 

Die Landesgruppe Hessen besteht aus den 27 in Hessen ausbauenden Mitgliedsunternehmen des BREKO. Unter der Leitung von Christoph Busch (ENTEGA Medianet) trifft sich die Landesgruppe seit 2019 viermal jährlich, um sich gemeinsam über aktuelle Themen zum Glasfaserausbau in Deutschland und ganz speziell in Hessen auszutauschen. Dabei steht die Landesgruppe auch im Kontakt mit dem 2019 neu gegründeten Digitalministerium. Zudem beteiligt sich der BREKO regelmäßig aktiv am Breitbandgipfel, welcher durch das Breitbandbüro Hessen ausgerichtet wird. Die Gigabitregion FrankfurtRheinMain ist eines der Themen, bei denen die Landesgruppe die BREKO-Positionen gezielt auf regionaler Ebene vertritt. Die Landesgruppe Hessen macht den regionalen Glasfaserausbau sowie den Mehrwert der in Hessen ausbauenden Mitgliedsunternehmen beim Glasfaserausbau erlebbar.

 

Q&A mit Christoph Busch, Landesgruppensprecher

 

BREKO: Herr Busch, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Hessen aus?

Busch: Hessen ist nicht nur aufgrund der verschiedenen Siedlungsstrukturen mit der Wirtschaftsmetropole Frankfurt eine besonders relevante Region für die Betrachtung des Glasfaserausbaus. Mit den FIBERDAYS, der führenden Glasfasermesse Deutschlands, findet in der Landeshauptstadt Wiesbaden regelmäßig die Glasfaserleitmesse des BREKO statt. Die BREKO-Landesgruppe Hessen bringt die regional verwurzelten Netzbetreiber aus allen Teilen des Bundeslandes zusammen und trägt mit dem steten Austausch zur weiteren Verbesserung des Glasfaserausbaus bei.

 

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung?

Busch: Von der Politik wird die Landesgruppe des BREKO als Stimme für den regional verankerten Glasfaserausbau wahrgenommen. Ob Bürgermeister, Landrat oder auf Landesebene – mit dem Regionalkonzept haben wir es geschafft, einen einheitlichen Ansprechpartner für die Entscheidungsträger in Hessen zu etablieren. Davon profitieren die Mitglieder der Landesgruppe gleichermaßen wie die politischen Entscheidungsträger.

 

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe?

Busch: Die Mitglieder der Landesgruppe profitieren vom Erfahrungsaustausch untereinander, der durch die gemeinsamen und regelmäßigen Sitzungen kontinuierlich voranschreitet. Gleichermaßen erreichen uns die Informationen über die Entwicklungen der Bundes- und Landespolitik, was durch die verschiedenen Strukturen, Hintergründe und Erfahrungen der Mitgliedsunternehmen neue Perspektiven eröffnet. Somit rücken die Mitgliedsunternehmen in der Landesgruppe näher zusammen, um die Breitbandziele des Landes Hessen aktiv zu unterstützen.

                                   

Berlin                           Brandenburg             Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Die Landesgruppe Nord-Ost setzt sich aus BREKO-Mitgliedsunternehmen aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammen. So können alle Teilnehmer vom Knowhow aus drei verschiedenen Bundesländern profitieren und durch die verschiedenen Vorgehensweisen der jeweiligen Bundesländer gemeinsam Lösungsansätze für Herausforderungen finden und Erfolgskonzepte untereinander austauschen. Seit April 2019 treffen sich die BREKO-Mitgliedsunternehmen aus den drei Bundesländern regelmäßig zum Austausch. Aufgrund dieser Konstellation haben sich die Mitglieder der Landesgruppe auf eine Doppelspitze geeinigt, die sich aus Stefan Tiemann (RFT kabel) und Volker Buck (WEMACOM) zusammensetzt.  

Die Landesgruppe Nord-Ost zeigt, dass die regionale Zusammenarbeit auch über Landesgrenzen hinweg dazu führen kann, das gemeinsame Ziel des flächendeckenden Glasfaserausbaus durch die Verankerung vor Ort vorangetrieben werden kann. Die Landesgruppe ist sowohl für kommunale als auch für landespolitische Vertreter Ansprechpartner. Der BREKO bringt sich unter anderem als Mitglied des Digitalisierungsbeirates Mecklenburg-Vorpommern aktiv und zusammen mit anderen relevanten Akteuren auf der Landesebene ein und trägt so dazu bei, den Glasfaserausbau noch schneller voranzutreiben.  

 

Q&A mit Stefan Tiemann und Volker Buck, Landesgruppensprecher  

 

BREKO: Herr Buck, Herr Tiemann, was zeichnet die Landesgruppe Nord-Ost aus? 

Buck: Unsere Landesgruppe hat eine ganz besondere Konstellation. Wir haben uns dazu entschlossen, insgesamt drei Bundesländer zu einer Landesgruppe zusammenzuschließen, die den ganzen Nord-Osten Deutschlands als starke Einheit vertritt. 

Tiemann: Wir profitieren gleichermaßen von der Geschlossenheit der Gruppe, wie von den Unterschieden, die durch die verschiedenen Bundesländer zustande kommen. Die Landesgruppe zeichnet sich auch durch einen Mix von Unternehmen aus, die den starken eigenwirtschaftlichen Ausbau der alternativen Carrier in Deutschland vorantreiben und denen, die gezielt wichtige staatlich geförderte Projekte realisieren, um Glasfaserinternet auch in schwierig zu erschließende Gebiete zu bringen. 

 

BREKO: Herr Tiemann, wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung? 

Tiemann: Die Entscheidungsträger profitieren davon, einen einheitlichen Ansprechpartner zu haben. Egal ob es Bürgermeister oder Minister auf Landesebene betrifft – der BREKO steht für einen Wettbewerb auf dem Markt und echte Glasfaseranschlüsse bis mindestens in die Gebäude. Als vertrauenswürdiger Ansprechpartner schaffen wir es mit unserem regionalen Profil, auch auf die Besonderheiten vor Ort einzugehen. So können wir gemeinsam mit der Politik effizienter an Lösungen arbeiten. 

 

BREKO: Herr Buck, Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe? 

Buck: Wenn wir über den Glasfaserausbau sprechen, reden wir auch von regional unterschiedlichen Ansätzen. Die Mitglieder der Landesgruppe profitieren besonders von den best practice Lösungen aus den unterschiedlichen Ausbauregionen. Durch unsere Vielzahl von Mitgliedern aus den drei Bundesländern ergeben sich auch viele Lösungsansätze, die bereits regional erprobt sind. Davon können alle gleichermaßen ihren Nutzen ziehen. 

                         

Rheinland-Pfalz              Saarland

 

Die BREKO-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland hat sich am 13. Mai 2020 gegründet und ist damit der jüngste Arbeitskreis auf Landesebene, der im Zuge des Regionalkonzepts entstanden ist. Durch die räumliche Nähe beider Bundesländer ist so eine starke Landesgruppe entstanden, die die gemeinsamen BREKO-Positionen vertritt.  

Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich dazu entschlossen, mit Bernd Gowitzke (KEVAG Telekom GmbH) und Ingbert Seufert (VSE NET GmbH) eine Doppelspitze zu ihren Landesgruppensprechern zu wählen, die aus einem saarländischen und einem rheinland-pfälzischen Mitglied besteht.  

Die Landesgruppe hat es sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, die jetzigen Aktivitäten des BREKO in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu vertiefen, sich viermal im Jahr zu treffen und für die Entscheidungsträger in beiden Bundesländern als zentraler Ansprechpartner aufzutreten. 

 

Q&A mit Bernd Gowitzke und Ingbert Seufert, Landesgruppensprecher 

 

BREKO: Herr Gowitzke, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland aus?  

Gowitzke: Die BREKO-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und Saarland hat sich in einer Zeit gegründet, die in Anbetracht der Corona-Krise für Wirtschaft und Gesellschaft zu großen Entbehrungen geführt hat. Die Krise hat aber auch deutlich gemacht, wie wichtig unsere digitale Infrastruktur für heute und für die Zukunft ist. Als neuer zentraler Ansprechpartner für die Entscheidungsträger in Rheinland-Pfalz und dem Saarland möchten wir den Glasfaserausbau weiter beschleunigen. 

 

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung? 

Seufert: Der stetige Austausch mit den Entscheidungsträgern vor Ort ist ein wichtiges Instrument zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus, da er ein regionales Projektgeschäft ist. Der BREKO stand in den vergangenen Jahren schon im Austausch mit den Beteiligten Institutionen in den beiden Bundesländern. Dieses Engagement können wir nun mit der Landesgruppe weiter vertiefen und mehr Synergien aus der Zusammenarbeit ziehen. 

 

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe? 

Gowitzke: Die Zusammenarbeit in der Landesgruppe ermöglicht uns den auf unsere regionalen Bedürfnisse angepassten Austausch mit BREKO-Mitgliedern, die im regionalen Kontext vor den gleichen Chancen und Herausforderungen stehen. Durch den Austausch sind wir nicht nur informativ auf dem neusten Stand, sondern lernen auch voneinander. 

Seufert: Wir haben uns beim BREKO auf einheitliche Positionen geeinigt, die wir in der Landesgruppe als geschlossene Einheit auf unsere speziellen Anforderungen vor Ort betrachten können. Der Austausch mit den Netzbetreibern aus den gleichen Bundesländern hilft uns zu verstehen, wo Potentiale für Verbesserungen liegen und was wir bereits jetzt im Sinne von best-practice gut umsetzen. 

  Sachsen

 

Die BREKO-Landesgruppe Sachsen setzt sich aus zehn Mitgliedsunternehmen zusammen, die im Freistaat ausbauen. Unter der Leitung von Jens Schaller (desaNet) treffen sich die Mitglieder der Landesgruppe seit Oktober 2018 regelmäßig zum Austausch über aktuelle Herausforderungen des Glasfaserausbaus in Sachsen und Deutschland. Dabei steht die Landesgruppe im engen Austausch mit dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, welches maßgeblich für die Fragen rund um den Ausbau digitaler Infrastrukturen zuständig ist. Bei den Treffen der Mitglieder, welche circa einmal pro Quartal stattfinden, stehen aber nicht nur regulatorische Fragen im Vordergrund. Durch den regelmäßigen Wechsel der Ausrichter der Landesgruppentreffen ergibt sich die Möglichkeit für die Mitglieder, ihr Unternehmen und ihre Lösungen für den Glasfaserausbau vorzustellen und innerhalb der Landesgemeinschaft weiter zusammenzuwachsen.

Q&A mit Jens Schaller (desaNet), Landesgruppensprecher

BREKO: Herr Schaller, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Sachsen aus?

Schaller: Die Landesgruppe repräsentiert die Innovationskraft, die vom Erzgebirge, über das Vogtland bis zu den drei Großstädten Sachsens, Dresden, Leipzig und Chemnitz, überall präsent ist. Alle Mitglieder der Landesgruppe eint das Ziel, dafür zu sorgen, dass Wirtschaft und Menschen auch in Zukunft die besten Voraussetzungen durch flächendeckende Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen im Freistaat haben.

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung?

Schaller: Der Glasfaserausbau ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Im BREKO sind eine Vielzahl von Netzbetreibern Mitglied, die durch den Ausbau von Glasfaser in ihren Regionen einen Mehrwert schaffen und zukunftssicher für die digitale Welt von morgen startklar machen. Durch das Regionalkonzept geben wir auch der Politik einen einheitlichen Ansprechpartner, der die besonderen Bedingungen vor Ort kennt.

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe?

Schaller: Die Landesgruppe gibt uns Netzbetreibern aus Sachsen eine noch bessere Möglichkeit, regionalspezifische Herausforderungen zu erkennen. Uns verbinden trotz des Wettbewerbs die gleichen regulatorischen Voraussetzungen beim Glasfaserausbau. Die Landesgruppe des BREKO gibt ihren Mitgliedern die Möglichkeit, durch den gemeinsamen Austausch beispielsweise zu erkennen, welche Hemmnisse für den Glasfaserausbau alle Marktteilnehmer treffen und diese mit geschlossener Stimme gegenüber den politischen Entscheidern zu kommunizieren. So können wir gemeinsam daran arbeiten, dass der Glasfaserausbau noch schneller voranschreitet.

  Schleswig-Holstein

 

Die BREKO-Landesgruppe Schleswig-Holstein/Hamburg wurde bereits Anfang 2017 als eine von zwei Pilot-Landesgruppen im BREKO gegründet. Ziel unserer Arbeit ist es, den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein voranzutreiben und verlässlicher Ansprechpartner für die Politik zu sein. Hierzu stehen wir in engem Austausch mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, den Fraktionen im Landtag und weiteren Stakeholdern im Bereich des Glasfaserausbaus. Die ca. 20 Mitglieder der BREKO-Landesgruppe Schleswig-Holstein/Hamburg treffen sich drei- bis viermal im Jahr. Die Sitzungen der Landesgruppen haben meist ein übergeordnetes Fachthema (beispielsweise die praktische Umsetzung von Open-Access oder Tiefbaukapazitäten in Schleswig-Holstein), zu dem eine Expertin/ein Experte eingeladen wird. Zudem wird über die neusten politischen und regulatorischen Entwicklungen in anderen Bundesländern und im Bund berichtet. Die regelmäßigen Treffen bieten darüber hinaus die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und des gegenseitigen Kennenlernens.

 

Q&A mit Ulla Meixner, Landesgruppensprecherin

 

BREKO: Frau Meixner, was zeichnet die BREKO-Landesgruppe Schleswig-Holstein/Hamburg aus?

Meixner: Die BREKO-Landesgruppe Schleswig-Holstein/Hamburg steht für den innovativen und flächendeckenden Ausbau von Glasfaser bis mindestens in die Gebäude. Wir verfolgen alle das gleiche Ziel: den Bürgerinnen und Bürgern eine belastbare und zukunftssichere digitale Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

 

BREKO: Wie sind die Reaktionen der Politik hinsichtlich unserer regionalen Verankerung?

Meixner: Glasfaserausbau ist regionales Geschäft. Daher gibt es viele regionale Unternehmen, die sich dem Glasfaserausbau angenommen haben. Der BREKO vereint eine Vielzahl dieser regionalen - und manche überregionalen - Unternehmen und die Landesgruppe Schleswig-Holstein/Hamburg ist das Sprachrohr des BREKO in die Landespolitik und die Region. Die Politik begrüßt, dass es mit der BREKO-Landesgruppe einen Ansprech- und Austauschpartner gibt.

 

BREKO: Welche Synergien entstehen Ihrer Meinung nach aus der Zusammenarbeit in der Landesgruppe?

Meixner: Mit der Landesgruppe gibt es die Möglichkeit, sich über die spezifischen Herausforderungen in Schleswig-Holstein und Hamburg auszutauschen und diese anzugehen. Durch das gemeinsame Auftreten werden die für uns wichtigen und verbindenden Punkte noch sichtbarer für die Politik. Darüber hinaus ermöglicht die Landesgruppe auch, dass wir voneinander lernen und Dinge, die bei anderen Landesgruppenmitgliedern gut funktionieren, in unsere tägliche Arbeit miteinfließen lassen.

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