Bundesdigitalministerium sollte Gigabitförderung drastisch entbürokratisieren
Bonn/Berlin, 14.01.2026 – Heute hat Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger symbolisch Förderurkunden im Rahmen der Gigabitförderung 2.0 übergeben. Dazu sagt Sven Knapp, Hauptstadtbüroleiter beim Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO):
„Die Gigabitförderung der Bundesregierung ist eine wichtige Ergänzung zum eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau. Sie ermöglicht den Ausbau in Regionen, die wirtschaftlich nicht mit schnellem Internet versorgt werden können. Aktuell braucht ein Förderprojekt von Antrag bis Fertigstellung jedoch im Durchschnitt sieben Jahre. Damit die Fördermittel in Zukunft deutlich schneller in Form von leistungsstarken Glasfaseranschlüssen bei den Menschen vor Ort ankommen, sollte das Bundesdigitalministerium die Förderverfahren drastisch entbürokratisieren. Das würde die Kommunen und Unternehmen entlasten und den gesamten Prozess beschleunigen.
Fördermittel sollten noch gezielter als bisher dort eingesetzt werden, wo die bisherige Internetversorgung besonders schlecht und der Glasfaserausbau unwirtschaftlich sind. Ein weiterer Fokus sollte auf der Schließung kleinerer Versorgungslücken liegen. Gleichzeitig braucht es angesichts der sehr angespannten Haushaltslage von Bund, Ländern und Kommunen klare Kostenobergrenzen pro gefördertem Anschluss.“
Über den BREKO
Als führender Glasfaserverband mit mehr als 540 Mitgliedsunternehmen setzt sich der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) erfolgreich für den Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Seine Mitglieder setzen klar auf die zukunftssichere Glasfaser und zeichnen für mehr als die Hälfte des Ausbaus von Glasfaseranschlüssen in Deutschland verantwortlich. Die über 260 im Verband organisierten Telekommunikations-Netzbetreiber versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen. Im Jahr 2024 haben sie dafür 4,9 Milliarden Euro investiert. Weitere Informationen finden Sie unter brekoverband.de.
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