Pressemeldungen
Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen und Publikationen.
Berlin, 13. Juli 2022 Heute hat die Bundesregierung mit der Gigabitstrategie ihren Plan für den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland vorgelegt. Auch wenn das Strategiepapier geeignete Ansätze für einen schnelleren Glasfaserausbau enthält, verpasst die Bundesregierung die Chance, den Glasfaserausbau durch eine sinnvolle Ausgestaltung der staatlichen Förderung an die aktuelle Marktdynamik anzupassen und dadurch zu beschleunigen.
Das Bundeskabinett wird heute den Entwurf des Bundeshaushalts 2023 und des Finanzplans bis 2026 beschließen. Bundesfinanzminister Christian Lindner plant dabei eine Rückkehr zur „Schuldenbremse“. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) gibt dazu folgendes Statement ab:
Essen, 22. Juni 2022 Das Glasfaserforum Nordrhein-Westfalen 2022 brachte heute in Essen bereits zum vierten Mal die wichtigsten Akteure des Glasfaserausbaus im größten Bundesland zusammen. Bei der vom Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) gemeinsam mit den Partnern con|energy und MICUS Strategieberatung organisierten Veranstaltung im Rahmen der E-world, Europas größter Energiefachmesse, diskutierten Teilnehmende aus Telekommunikationsbranche, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik über die effiziente Verzahnung von eigenwirtschaftlichem und gefördertem Glasfaserausbau, digitale Genehmigungsverfahren, alternative Verlegemethoden, und weitere hochaktuelle Glasfaserthemen.
Zum heutigen Vorschlag der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur zukünftigen Regulierung des Festnetzes der Telekom erklärt der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO): „Wir unterstützen das von BNetzA-Präsident Klaus Müller formulierte Ziel, den Glasfaserausbau mit stabilen, transparenten und wettbewerbsorientierten Rahmenbedingungen so schnell wie möglich voranzubringen. Der BREKO hält es auf Basis der heutigen Pressemitteilung der BNetzA jedoch für fraglich, ob die richtigen Mittel gewählt wurden, um dieses Ziel auch zu erreichen.“
Wiesbaden, 15. Juni 2022 – Nach zwei erfolgreichen Messetagen mit mehr als 5.500 Fachgästen endet heute die Digital- und Glasfasermesse fiberdays 22 mit neuem Besucherrekord. Während das Kongressprogramm von Kontroversen um die kommende Gigabitstrategie der Bundesregierung geprägt war, wurden in zahlreichen Seminaren und Workshops praxisnahe Themen diskutiert. Die mehr als 230 Aussteller zeigten sich durchweg zufrieden.
Wiesbaden, 14. Juni 2022 Die fiberdays sind zurück in der Messehalle: Erstmals präsentiert der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) das Messe- und Kongress-Event für die Telekommunikations- und Digitalbranche auf 10.000 qm in zwei Messehallen des RheinMain CongressCenters in Wiesbaden. Eröffnet wurde der Kongress rund um Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Glasfaserausbau heute von Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, und der hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
Zur heutigen Entscheidung des Bundesrats zur Verordnung über die Mindestanforderungen für das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten erklärt der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO): „Dass der Bundesrat seine Blockadehaltung in letzter Sekunde aufgegeben hat, war überfällig. Die Forderungen nach höheren Bandbreiten und Latenzanforderungen waren aus rechtlicher sowie aus technischer Sicht nicht begründbar.“
Die hessische Landesregierung hat sich mit elf Telekommunikationsunternehmen sowie dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) und dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen geeinigt, um das Land bis 2030 flächendeckend mit echten Glasfaseranschlüssen zu versorgen.
Berlin, 11. Mai 2022: Anlässlich des Digitalministertreffens der G7 rufen die Verbände der deutschen ITK-Branche dazu auf, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im nationalen und internationalen Kontext ganzheitlich zu betrachten. Einerseits ermöglicht der Einsatz digitaler Infrastrukturen und Technologien, sektorübergreifend enorme Ressourcen einzusparen. Auf der anderen Seite verbraucht die Digitalisierung durch den Einsatz von Geräten und den Netzbetrieb Energie, was im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens beständig weiter optimiert werden wird. Ein gemeinsames Verbändepapier schlägt Maßnahmen vor, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit national und international gemeinsam diskutiert werden können.
Bonn/Gießen, 05.05.2022 – Nur auf Basis einer energiesparenden digitalen Infrastruktur trägt die Digitalisierung zur Erreichung der Klimaziele bei. Durch ihren im Vergleich mit anderen Infrastrukturen geringen Stromverbrauch bieten echte Glasfasernetze die Möglichkeit einer energieeffizienten Datenübertragung. Dies bestätigt ein aktuelles Gutachten.